Klappwandler
Klappwandler sind teilbare Stromwandler, das heißt die Primärleiter müssen für die Montage nicht getrennt werden. Daher eignen sie sich besonders für die Nachrüstung, wenn zusätzliche Messpunkte entstehen sollen. Anwender erhalten so eine belastbare Datenbasis für Energiemonitoring und Analysen und erweitern Messstellen bei Bedarf Schritt für Schritt.
Zentrale Vorteile von Klappwandlern im Retrofit
Klappwandler sind ideal, wenn Sie Messstellen in Bestandsanlagen ergänzen und den Eingriff in die bestehende Installation klein halten wollen. Sie reduzieren den Aufwand im Schaltschrank und schaffen gleichzeitig die Grundlage für belastbare Messdaten im Betrieb.
Installations- und Betriebsaufwand
- Nachrüstung ohne Auftrennen des Primärleiters reduziert Umbauzeiten.
- Einfache Montage bei begrenztem Platz senkt den Installationsaufwand und spart Projektkosten.
- Messpunkte lassen sich einfach in bestehende Systeme ergänzen und schrittweise erweitern.
Flexibilität und Sicherheit
- Flexible Messpunkte unterstützen Änderungen an Abgängen und Verbrauchern.
- Temporäre oder mobile Messungen lassen sich schnell und unkompliziert umsetzen.
- Installationen kommen ohne Arbeit an offenen Leiter aus und sind somit sicherer.
Übersicht über das verfügbare Angebot an Klappwandlern
Im Portfolio finden Sie Klappwandler für unterschiedliche Einbausituationen und Messaufgaben. Von klassischen Stromwandlern über Low-Power-Wandler bis zu gerätespezifischen Wandlern.
Klassische 1/5 A Wandlern finden Sie in der KUW und KBU-Reihe, Low-Power-Wandler erhalten Sie spezifisch für das CT24 Modul oder unter unserer Low-Power-Stromwandlerauswahl und für die Differenzstrommessung stehen Ihnen teilbare Differenzstromwandler der KBU-Reihe zur Verfügung.

Kabelumbaustromwandler Typ KUW
KUW eignen sich für Retrofit und geben einen klassischen Sekundärstrom (1 A/5 A) aus. Die Wandler stehen für verschiedene Strombereiche zur Verfügung. Mit KUW ergänzen Sie Messpunkte an bestehenden Anlagen schnell, ohne die Primärverkabelung zu verändern. Das unterstützt besonders Abgangsmonitoring und die schrittweise Erweiterung von Energiemonitoring in Bestandsanlagen.

Teilbare Stromwandler, Typ KBU, Kl. 0,5 und 1
KBU unterstützt Nachrüstungen, bei denen Sie den Primärleiter nicht trennen können. Die teilbare Bauform erleichtert den Einbau in Verteilungen, in denen Platz und Zugang den Aufwand erschweren. KBU passt, wenn Sie eine robuste Retrofit-Lösung suchen.

Low-Power-Stromwandler für das Modul 800-CT24
Die Low-Power-Stromwandler sind für das Modul 800-CT24 ausgelegt. Die Reihe CT24-SC nutzt eine Klappbauform und unterstützt die Montage im laufenden Betrieb. Sie stecken die Signalleitung per Steckverbinder direkt auf das Modul. Verlängern Sie das Kabel bei Bedarf auf bis zu 5 m.

Low-Power-Stromwandler (333 mV)
Low-Power-Stromwandler erzeugen ein Sekundärsignal bis 333 mV. Sie sparen Platz im Schaltschrank, senken den Verdrahtungsaufwand und erhöhen die Arbeitssicherheit. Low-Power-Stromwandler können nur in Kombination mit Low-Power-Messgeräten verwendet werde, wie dem UMG 96-PQ-L-LP oder dem Modul 800-CT8-LP.

Teilbarer Differenzstromwandler Typ KBU
Der teilbare Differenzstromwandler Typ KBU unterstützt die Differenzstrommessung und eignet sich besonders für die Nachrüstung. Er lässt sich im laufenden Betrieb einbauen, die Primärleiter müssen nicht aufgetrennt werden. Er ist für verschiedene Sammelschienen- und Leiterdimensionen verfügbar.

Unser Serviceversprechen an Sie
Mit Janitza haben Sie einen starken Partner an Ihrer Seite. Unsere umfassenden Services und Dienstleistungen unterstützen Sie zu jeder Zeit beim erfolgreichen Einsatz Ihrer neuen Energiemesstechnik.
Betreuung & Wissensvermittlung
- Service und Support durch Janitza und zertifizierte Partner vor Ort, telefonisch und via Webmeeting oder Fernzugriff
- Nutzen Sie unsere Schulungen und Trainings vor Ort und online
- Netzqualitätsanalyse durch zertifizierte Experten
Projektbegleitung & Implementierung
- Projektzuarbeit für Ihre Planung
- Begleitung von Erstberatung und Messkonzept über Unterstützung bei der Installation bis zur Inbetriebnahme und Wartung der Anlage
- Komplette Lösung mit nur einem Ansprechpartner für Ihr Energiemanagementsystem
Umsetzung & Wartung
- Inbetriebnahme der Messtechnik und Software
- Wartung der Messtechnik und Software
- Jederzeit verfügbarer Support durch unsere Experten

Janitza Webinare
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Häufige Fragen zu Klappwandlern
Sie stellen die Fragen, wir haben die Antworten – in unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen unserer Kunden, die uns zum Thema Kabelwandlern erreichen.
Ein falsches Vorzeichen oder eine „verkehrte“ Energieflussrichtung hängt häufig an Einbaurichtung oder Polung. Unplausible Werte auf einzelnen Phasen deuten oft auf falsche Phasenzuordnung oder ein falsches Übersetzungsverhältnis hin. Wenn Messwerte im Nennbereich deutlich abweichen, prüfen Sie Bürde, Leitungslänge und den Sekundärkreis als Gesamtsystem.
Ja, teilbare Bauformen eignen sich perfekt für Nachrüstungen, weil Sie den Primärleiter zur Installation nicht trennen müssen. Prüfen Sie vor dem Einbau Zugang, Platzverhältnisse und Sicherheitsvorgaben. Führen Sie nach dem Einbau einen Plausibilitätscheck durch, bevor Sie Messwerte für Auswertungen nutzen.
Die Entscheidung beginnt beim Messgerät: Welches Sekundärsignal benötigt es – 1 A oder 5 A? Der Stromwandler muss dazu passen. Unterstützt das Messgerät beide Arten, hilft diese Faustregel:
- Kurze Leitungswege → 5 A
- Lange oder sehr dünne Leitungen → 1 A
Der Grund liegt in der höheren Verlustleistung, die bei 5-A-Wandlern im Sekundärstromkreis entsteht. Über lange oder dünne Leitungen kann das die Messgenauigkeit stärker beeinträchtigen als bei 1-A-Wandlern. 5-A-Wandler punkten dafür oft mit etwas höherer Genauigkeit, wobei das letztlich vom konkreten Modell und dem eingesetzten Messgerät abhängt.
Ein Klappwandler ist sinnvoll, wenn Sie den Betriebsstrom in bestehenden Anlagen messen und dafür Messstellen an vorhandenen Leitern setzen.
Die klappbare Bauform erleichtert die Montage im Schaltschrank, weil der Primärleiter in vielen Fällen nicht getrennt werden muss. Das passt besonders für Messpunkte an Abgängen, Maschinenzuleitungen oder Unterverteilungen, wenn Sie Lastverläufe und Stromwerte pro Leiter erfassen.



