ENERGIEMONITORING

ZF SENKT STROMVERBRAUCH DER PRODUKTIONSSTÄTTEN

Schwarzer Umriss einer Kartennadel oder eines Standortmarkierungssymbols auf weißem Hintergrund

Projekt Standort

Standorte weltweit mit signifikantem Energieverbrauch

Einfaches schwarzes Umriss-Symbol eines Kalenders oder einer Datumsauswahl, das ein Quadrat mit zwei Registerkarten oben zeigt, die einen einzelnen Tag darstellen.

Umsetzungsjahr

2019-2024

Schwarzer Umriss eines Blitzsymbols auf weißem Hintergrund, das Elektrizität oder Energie darstellt.

Applikation

Energiemonitoring

Einfaches schwarz-weißes Symbol eines UMG-Bildschirms mit fünf Tasten oder Bedienelementen darunter.

Hardware

UMG 512-PRO, UMG 96-PA, UMG 801, UMG 806

Computermonitor, der ein einfaches Herzschlag- oder EKG-Liniendiagramm-Symbol in Schwarz auf weißem Hintergrund anzeigt.

Software

GridVis®

Einfaches schwarzes Umriss-Symbol von drei Personen, mit einer größeren Figur in der Mitte und zwei kleineren Figuren auf beiden Seiten.

Service

Projektplanung, Inbetriebnahme, Service, Support und Schulung

ZF Gray Court © ZF Friedrichshafen AG
ZF-Werk Gray Court, USA

Anforderung

Mit 161 Produktionsstandorten in 30 Ländern und rund 161.600 Beschäftigten weltweit ist ZF einer der weltweit führenden Automobilzulieferer. ZF ist bestrebt, kontinuierlich die Energieeffizienz seiner globalen Produktionsstandorte zu steigern. Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil der Strategie des ZF-Konzerns, u. a. mit dem Ziel der vollständigen Klimaneutralität bis 2040. Um die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren, Ressourcen zu schonen und das Ergebnis durch ein effizientes Energiemanagement zu verbessern, hat ZF ein konzernweites Energiemanagementsystem nach ISO 50001 eingeführt. Zuvor war es aufgrund fehlender detaillierter Daten über den Energieverbrauch schwierig, die Bemühungen und Ziele des Unternehmens im Bereich der Nachhaltigkeit nachzuverfolgen. Die Verantwortlichen konnten den Fortschritt ihrer gesetzten Nachhaltigkeitsziele für den Verbrauch von Strom, Gas, Druckluft und Wasser nicht überwachen. Die verfügbaren Daten stammten überwiegend aus monatlichen Energierechnungen, die bis zu zwei Monate nach dem Energieverbrauch übermittelt wurden, was ein rechtzeitiges Gegensteuern unmöglich machte. Detaillierte Daten in Echtzeit aus den Werken standen ZF nicht zur Verfügung.

Lösung

Mit Janitza als Partner wurde eine Echtzeit-Datenanalyse durch ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 für die Energieverteilung der Level 1-3 in den Werken eingerichtet. Auf Level 1 (Trafostationen) wird das UMG 512-PRO zur Überwachung der Energieflüsse und der Spannungsqualität der Einspeisung eingesetzt. Auf Level 2 (Verteilung) wird standardmäßig das UMG 96-PA zum Monitoring der Einzelabgänge und das UMG 801 für Mehrfachabgänge installiert. Auf Level 3 (Maschinenebene) wird das UMG 806 zur Überwachung einzelner oder mehrerer Maschinen eingesetzt sowie weitere Messgeräte je nach Anwendungsfall. Mit der Netzvisualisierungssoftware GridVis® werden in allen Werken Kennzahlen und Energieverbräuche in Echtzeit verfolgt.

Dashboard
Dashboards der Netzvisualisierungssoftware GridVis®

Vorteile

Der Einsatz einer Echtzeit-Überwachungsstrategie ermöglichte es ZF, ihre Energiekosten zu reduzieren und wichtige Daten für die Nachhaltigkeitsziele zu ermitteln. Durch die Nutzung eines Lastmanagementsystems wurde der Stromverbrauch in den Werken um bis zu 15 % gesenkt, wodurch ZF sich selbst noch ambitioniertere Nachhaltigkeitsziele setzen konnte, wie z. B. die Messung des CO2-Fußabdrucks auf Produktebene. Durch den Einsatz der GridVis® von Janitza wird das zukünftige Wachstum des Unternehmens unterstützt, einschließlich der geplanten Implementierung einer Cloud-basierten Digital Manufacturing Platform (DMP) in den Werken. Dies leistet einen wichtigen Beitrag zum CSRD Reporting (Corporate Sustainability Reporting Directive).

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