ENERGIEMONITORING FÜR EINEN POOL-SPEZIALISTEN

DIE ZUKUNFT WIRD BERECHENBARER

Schwarzer Umriss einer Kartennadel oder eines Standortmarkierungssymbols auf weißem Hintergrund

Projekt Standort

Schwertberg, Österreich

Einfaches schwarzes Umriss-Symbol eines Kalenders oder einer Datumsauswahl, das ein Quadrat mit zwei Registerkarten oben zeigt, die einen einzelnen Tag darstellen.

Umsetzungsjahr

2022

Schwarzer Umriss eines Blitzsymbols auf weißem Hintergrund, das Elektrizität oder Energie darstellt.

Applikation

Energie-Analyse und Last-Monitoring

Einfaches schwarz-weißes Symbol eines UMG-Bildschirms mit fünf Tasten oder Bedienelementen darunter.

Hardware

UMG 512-PRO, UMG 96-PA, UMG 103-CBM

Computermonitor, der ein einfaches Herzschlag- oder EKG-Liniendiagramm-Symbol in Schwarz auf weißem Hintergrund anzeigt.

Software

GridVis®

Einfaches schwarzes Umriss-Symbol von drei Personen, mit einer größeren Figur in der Mitte und zwei kleineren Figuren auf beiden Seiten.

Service

Beratung, Planungshilfe

Steinbach 11
Wolfgang Peherstorfer (hinten) im Gespräch mit Stefan Wagner

Anforderung

Der Pool-Spezialist Steinbach mit der bekannten Marke Intex legt nicht nur größten Wert auf Qualität, sondern auch auf Lieferfähigkeit, insbesondere für Produkte zur Wasseraufbereitung. Deshalb werden diese am Firmensitz in Schwertberg (Oberösterreich) produziert. Neben den Pflegemitteln werden auch die zugehörigen Gebinde spritzgussgefertigt, konfektioniert und über eine hochmoderne Logistik versendet. Wirtschaftlich gelingt dies nur mit einer automatisierten Fertigung und höchster Energieeffizienz. Alle Verbräuche sowohl der Produktion als auch der Logistik und der Verwaltung werden per Energiemonitoring genauestens erfasst.

Lösung

Die Prozesse in der Automatisierung und der Gebäudetechnik laufen nicht auf Knopfdruck perfekt. Sie eröffnen vielmehr Spielräume, die erschlossen werden wollen. Dazu muss man Einsparungen und Verluste genau beziffern können. Deshalb wurde am Unternehmensstandort ein Energiemonitoring-System aufgebaut, das auf der Netzvisualisierungssoftware GridVis® und Janitza Messgeräten fußt. Etwa 60 Hardwaregeräte und 8 virtuelle Gerät werden mit der Software verwaltet und erfassen die Stromverbräuche der einzelnen Abrechnungsbereiche. Steinbach nutzt die Messungen auch, um die Wirksamkeit von Effizienzmaßnahmen zu bewerten und gegebenenfalls nachzujustieren. Auf Basis der historischen Daten lassen sich zusätzlich Ursachen für Lastspitzen erkennen und entschärfen. Ein weiterer Pluspunkt ist die Überwachung der Spannungsqualität. Hierfür ist an der Einspeisung ein hochwertiger Spannungsqualitätsanalysator UMG 512-PRO installiert. Mit diesem lassen sich Stromausfälle selbst im Millisekundenbereich dokumentieren. Mittelfristig sollen dank der offenen Schnittstellen nicht nur Ströme, sondern beispielsweise auch der Druckluft-Verbrauch erfasst werden.

Steinbach 13
Messgeräte UMG 103 an den Leistungsschaltern der Unterverteilungen

Vorteile

Steinbach strebt an, die Produktion zurück in die Region zu holen. Das erfordert eine genaue Planung. So kann es wirtschaftlich sinnvoll sein, eine Anlage nicht für extreme Außentemperaturen auszulegen. Dann muss an einigen Tagen im Jahr die Produktion aussetzen, dafür spart man Zehntausende bei der Auslegung von Aggregaten und Rohrleitungen und muss weniger Leistung vorhalten. Für solche Vorhaben liefert die Messtechnik belastbare Zahlen. In Planung ist auch ein durchgängig besetzter Leitstand, in dem die GridVis® eine wichtige Rolle spielen wird. Die Idee ist, dass die Ursache für eine Störung an einer bestimmten Stelle in einem völlig anderen Bereich liegen kann. Das lässt sich mit dem Monitoring genau nachverfolgen.

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