
Stabile und nachvollziehbare Prozesse
In der Pharma- und Medizintechnik sind stabile Energieversorgung und präzise Daten unverzichtbar. Schon kleinste Netzstörungen können sensible Prozesse beeinflussen oder ganze Chargen gefährden.
Janitza überwacht die Energiequalität kontinuierlich, erkennt Störungen frühzeitig und dokumentiert Ereignisse lückenlos und auditfähig – von Laboren über Reinräume bis zu Produktionsanlagen. Netzqualität, Energieverbrauch und Batch Kontext werden in einer konsistenten Datenbasis zusammengeführt, sodass Energie- und PQ Ereignisse eindeutig einer Charge zugeordnet werden können.
Das Ergebnis: schnellere Ursachenanalysen, weniger Stillstände und eine verlässliche Grundlage für Qualität, Compliance und Validierungen. Als global skalierbares Monitoring-Konzept ermöglicht Janitza zudem einen effizienten Rollout über alle Standorte, vergleichbare KPIs und eine frühzeitige Erkennung von Auffälligkeiten.
Herausforderungen
Die pharmazeutische Produktion stellt höchste Anforderungen an Stabilität, Energiequalität und Datenintegrität Jede Abweichung – ob durch Spannungseinbrüche, Lastspitzen oder fehlerhafte Messdaten – kann Auswirkungen auf Produktqualität, Validierung, Batch-Freigabe und Versorgungssicherheit haben.
für kontinuierliche Produktions- und Laborprozesse
zur Vermeidung von Spannungseinbrüchen und sensiblen Prozessstörungen
von Energie- und Prozessdaten – inklusive Chargenbezug (Batch-to-Energy Correlation)
eindeutige Zeitstempel, Ereignishistorie, Rollen- und Rechtekonzepte
wie GMP, FDA 21, CFR Part 11, EU Annex 11 und ISO 50001
für HVAC-, Kühl-, Lüftungs- und Reinraumsysteme im 24/7‑Betrieb
für globales Energiemonitoring und frühzeitige Erkennung von Abweichungen
durch transparente Verbräuche und CO2-Reporting
Globales Energiemonitoring in der Pharmaindustrie
Ein globales Unternehmen aus dem Bereich Pharma- und Gesundheitsprodukte benötigte eine skalierbare Lösung, um Energieverbrauch, Netzqualität und Versorgungsrisiken weltweit einheitlich zu überwachen – mit minimalem Aufwand in den Werken und auditfähigen Daten für regulatorische Anforderungen.
Ausgangslage
Das Pharmaunternehmen suchte nach einer skalierbaren Lösung, um Energieverbrauch und Netzqualität über alle Produktionsstandorte hinweg transparent zu machen.Ziel war es, Energieeffizienzmaßnahmen gezielt umzusetzen, CO2-Emissionen zu senken und regulatorische Anforderungen nach ISO 50001, GMP und FDA zu erfüllen. Gleichzeitig sollten Spannungseinbrüche und Netzstörungen frühzeitig erkannt werden, um ungeplante Stillstände sowie Chargenrisiken zu vermeiden. Besonders wichtig war dabei eine einheitliche Daten- und KPI-Logik, damit die Ergebnisse standortübergreifend vergleichbar sind.
Lösung
Mit der Einführung von Janitza-Messgeräten (u. a. UMG 801) und der GridVis®-Software wurde eine durchgängige Monitoring-Struktur aufgebaut – von der Erfassung der Energieverbräuche bis zur hochauflösenden Analyse der Netzqualität.
Durch standardisierte Datenmodelle und Messpunktdefinitionen standen die relevanten Energie- und Power-Quality-Daten in Echtzeit und einheitlicher Form zur Verfügung. Auf dieser Basis konnten erstmals standortübergreifende KPIs und ein konsistentes Reporting entwickelt werden.
Ergebnis
Das Unternehmen profitiert von einer deutlich höheren Transparenz über Verbräuche und Netzqualität in Echtzeit, einer normgerechten Dokumentation von Energieereignissen sowie einer belastbaren Datengrundlage für Effizienz- und Nachhaltigkeitsinitiativen. Der globale Rollout wurde vereinfacht: Standorte lassen sich schneller onboarden, KPIs sind vergleichbar und Abweichungen können früher erkannt und gezielter adressiert werden – bis hin zur Unterstützung bei der Ursachenanalyse von Störungen mit Auswirkungen auf laufende Prozesse.
Netzqualität als Erfolgsfaktor in der Pharmaindustrie
Strenge Klima- und Umgebungsanforderungen:
Reinräume, konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit erfordern 24/7-Betrieb von Lüftungs-, Kühl- und Filtersystemen. Diese machen bis zu 70 % des Gesamtenergieverbrauchs einer Anlage aus.
Kontinuierlicher Betrieb:
Produktions- und Laborprozesse laufen rund um die Uhr, oft mit hoher elektrischer Last (z. B. Pumpen, Rührwerke, Sterilisationsanlagen, Bioreaktoren).
Validierungs- und Sicherheitsanforderungen:
Anlagen dürfen kaum abgeschaltet werden, da jeder Neustart erneute Validierungen oder Risikoanalysen erfordert.
Die Spannungsqualität ist entscheidend: Spannungseinbrüche, -spitzen, transiente Ereignisse oder Oberschwingungen können sensible Verbraucher beeinflussen, Umschaltvorgänge auslösen und Chargenrisiken erhöhen – selbst wenn USV‑ und Backup-Systeme zuverlässig greifen. In der Praxis bleibt häufig die kritische Frage offen: Was war die Ursache – ein externer Netzeinfluss, ein Schaltvorgang oder eine interne Lastspitze?
Janitza macht diese Ursache-Wirkungs-Kette sichtbar. Durch hochauflösendes Power-Quality-Monitoring werden Netzqualitätsereignisse präzise erkannt, eindeutig zeitgestempelt und lückenlos dokumentiert. So lässt sich nachvollziehen, welche Störung den Übergang auf USV/Backup ausgelöst hat, welche Verbraucher betroffen waren und wie sich das Ereignis in den Ablauf laufender Prozesse einordnet.
Der Mehrwert: Statt nur reaktiv auf Umschaltungen zu reagieren, können Ursachen gezielt identifiziert und Maßnahmen abgeleitet werden – für stabilere Prozesse, weniger ungeplante Unterbrechungen und eine belastbare Datenbasis für Audit-Trails, Validierungen und kontinuierliche Verbesserung.

Batch-to-Energy Correlation – Evidence statt Vermutung
Wenn während einer Charge Abweichungen auftreten, zählt die eindeutige Korrelation von Netzereignissen, Lastprofilen und Prozesszeitpunkten. Janitza liefert dafür eine hochauflösende Ereignis- und Trendhistorie, die sich in Chargenberichte integrieren lässt. So verkürzt sich die Ursachenanalyse – und die Wiederanlauf-/Freigabeprozesse werden planbarer.
Risiken und Kosten durch einen ungeplanten Produktionsstopp
- Stillstandskosten je nach Produktionslinie zwischen 50.000 und über 500.000 € pro Stunde
- Materialverlusten im sechs- bis siebenstelligen Bereich, wenn begonnene Chargen durch Änderungen in Temperatur, Druck oder Reinraumbedingungen nicht mehr verwendbar sind
- Neuvalidierung oder -qualifizierung von Anlagen und Prozessen nach einem ungeplanten Stopp
- Höheres Risiko für Lieferverzögerungen und Vertragsstrafen
Sichere, auditfähige Energieversorgung
als skalierbares Monitoring-Konzept mit Janitza
Kontinuierliches Monitoring der Spannungsqualität
für hochverfügbare Anlagen
Batch-Prozessübewachung
Lückenlose Überwachung und auditfähige Dokumentation aller energie- und qualitätsrelevanten Parameter – inklusive Ereignis-Timeline je Charge.
Skalierbarkeit der Messtechnik
für einzelne Linien oder komplette Werke

Normgerechte Datenaufbereitung und -archivierung
Zentrale Transparenz bis auf Batch-/Linienebene
für Evidence in Abweichungen und bessere Prozessentscheidungen
Weniger Aufwand im Betrieb
durch einheitliche Dashboards, klare Eskalationspfade, standardisierte Reports
Geeignete Produkte
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