Stabile, validierte und unterbrechungsfreie Prozesse in der pharmazeutischen Industrie und Medizintechnik
In der Pharmaindustrie und der Medizintechnik zählen Stabilität, Präzision und Nachvollziehbarkeit zu den zentralen Erfolgsfaktoren. Schon kleinste Netzstörungen können sensible Prozesse beeinflussen oder ganze Produktionschargen gefährden.
Janitza-Messgeräte überwachen kontinuierlich die Energiequalität, erkennen Störungen frühzeitig und sichern so eine stabile Versorgung – von Laboren über Reinräume bis hin zu Produktionsanlagen. Gleichzeitig ermöglichen sie eine lückenlose Dokumentation von Energieereignissen, unterstützen die Einhaltung von Normen wie ISO 50001 und schaffen Transparenz für Audits und Validierungen.
Das Ergebnis: Mehr Sicherheit, Effizienz und Qualität in energieabhängigen Prozessen – für eine verlässliche und nachhaltige Produktion im Bereich der Life Sciences.

Herausforderungen in der Pharmaindustrie und Medizintechnik
Die pharmazeutische Produktion stellt höchste Anforderungen an Energiequalität, Prozesssicherheit und Nachvollziehbarkeit. Jede Abweichung kann Auswirkungen auf Produktqualität, Validierung und Versorgungssicherheit haben.
Hohe Versorgungssicherheit
für kontinuierliche Produktions- und Laborprozesse
Stabile Netzqualität
zur Vermeidung von Spannungseinbrüchen und Störungen
Lückenlose Dokumentation
von Energie- und Prozessdaten für Audits und GMP-Compliance
Strenge regulatorische Vorgaben
wie GMP, FDA und ISO 50001
Klimastabile Energieversorgung
für Lüftungs-, Kühl- und Reinraumsysteme
Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
durch transparentes Monitoring und CO2-Reporting
Globales Energiemonitoring in der Pharmaindustrie
Ein international tätiges Pharmaunternehmen suchte nach einer skalierbaren Lösung, um den Energieverbrauch und die Netzqualität über alle Produktionsstandorte hinweg transparent zu machen.
Ausgangslage
Ziel war es, Energieeffizienzmaßnahmen gezielt umzusetzen, CO2-Emissionen zu senken und regulatorische Anforderungen nach ISO 50001 zu erfüllen.
Lösung
Mit der Einführung von Janitza-Messgeräten wie dem UMG 801 und der GridVis®-Software wurde eine durchgängige Energiemonitoring-Struktur geschaffen. Die Geräte kommunizieren über OPC UA-Schnittstellen direkt mit dem zentralen Datensystem, wodurch sich Messpunkte weltweit einfach integrieren und überwachen lassen.
Damit stehen alle Verbrauchs- und Qualitätsdaten der Werke in Echtzeit zur Verfügung. Das Unternehmen profitiert von einer höheren Versorgungssicherheit, einer normgerechten Dokumentation der Energieereignisse und einer fundierten Datengrundlage für Effizienz- und Nachhaltigkeitsinitiativen.
Ergebnis
Die Reduzierung des Energieverbrauchs als Erfolgsfaktor in der Pharmaindustrie
Strenge Klima- und Umgebungsanforderungen:
Reinräume, konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit erfordern 24/7-Betrieb von Lüftungs-, Kühl- und Filtersystemen. Diese machen bis zu 70 % des Gesamtenergieverbrauchs einer Anlage aus.
Kontinuierlicher Betrieb:
Produktions- und Laborprozesse laufen rund um die Uhr, oft mit hoher elektrischer Last (z. B. Pumpen, Rührwerke, Sterilisationsanlagen, Bioreaktoren).
Validierungs- und Sicherheitsanforderungen:
Anlagen dürfen kaum abgeschaltet werden, da jeder Neustart erneute Validierungen oder Risikoanalysen erfordert.
Risiken und Kosten durch einen ungeplanten Produktionsstopp
- Stillstandskosten je nach Produktionslinie zwischen 50.000 und über 500.000 € pro Stunde
- Materialverlusten im sechs- bis siebenstelligen Bereich, wenn begonnene Chargen durch Änderungen in Temperatur, Druck oder Reinraumbedingungen nicht mehr verwendbar sind
- Neuvalidierung oder -qualifizierung von Anlagen und Prozessen nach einem ungeplanten Stopp
- Höheres Risiko für Lieferverzögerungen und Vertragsstrafen
Sichere Zuverlässige Energieversorgung – mit Janitza Messtechnik
Spannungsqualitätsmonitoring
für hochverfügbare Anlagen
Batch-Prozessübewachung
Lückenlose Überwachung, Dokumentation und auditfähige Bereitstellung von energie- und qualitätsrelevanten Parametern während einer pharmazeutischen Charge (Batch)
Skalierbarkeit der Messtechnik
für einzelne Linien oder komplette Werke
Normgerechte Datenaufbereitung und -archivierung
Vergleich der Energieverbräuche
von verschiedenen Produktionsstätten
Transparenz der Energieverbräuche
um ungewöhnliche Auslastungen erkennen zu können und Maßnahmen zu ergreifen